Vernissage zur Ausstellung «Macht und Heimat. Föderalismus in der Schweiz und anderswo.»
Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen Marieke Kruit (Stadtpräsidentin von Bern und Präsidentin des Vereins Polit-Forum Bern), Matthias Michel (FDP-Ständerat, Zug), Danielle Gagnaux-Morel (Staatskanzlerin des Kantons Freiburg und Mitglied des Leitenden Ausschusses ch Stiftung) und Rekha Oleschak-Pillai (Institut für Föderalismus Freiburg) über ihre Erfahrungen mit Föderalismus. Zudem gibt das Projektteam Einblicke in die Ausstellungskonzeption und -umsetzung.
Einheit durch Vielfalt? Macht und Föderalismus im Land der vier Sprachen
Vier Landessprachen, keine gemeinsame Nationalsprache. Und trotzdem hält die Schweiz zusammen. Ein Grund dafür ist der Föderalismus. Er sorgt dafür, dass die Sprachregionen mitbestimmen und ihre Besonderheiten pflegen können. Mehrsprachigkeit ist deshalb mehr als nur ein praktisches Hilfsmittel im Alltag: Sie gehört zur Identität der Schweiz. Doch ganz so einfach ist es nicht. Eine Diskussion mit Virginie Borel, Geschäftsführerin des Forum für die Zweisprachigkeit, Philippe Humbert, Soziolinguist und Projektleiter am Institut für Mehrsprachigkeit der Universität Fribourg, Gian Beeli, Co-Direktor des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG und Febe Tognina, Politikwissenschaftlerin. Moderation: Ladina Ziani.